Sonntag, November 19, 2017

WEEKLY UPDATE #3

*Werbung/ mal zur Sicherheit drangeschrieben, alles selbst gekauft...



Diese Woche war recht unspektakulär. Nizza hat sich von seiner sonnigen Seite gezeigt und bei so einem Traumwetter fliegen die Tage nur so dahin. Vermutlich weil ich versuche so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Der größte Teil meiner Zeit geht momentan allerdings für das Französisch lernen drauf. Ich habe zwar nicht das Gefühl, dass ich riesige Fortschritte mache, aber Frau Ungeduld muss wohl lernen, dass es in diesem Fall nicht mit ein paar Youtube Tutorials getan ist. Wir werden sehen wie lange ich benötige um ansatzweise von mir behaupten zu können, dass ich einem Gesprächsverlauf folgen kann, geschweige denn, mich daran zu beteiligen.
Ein Thema hat mich diese Woche allerdings doch sehr berührt. Ein Freund hat mir einen Video-Link gesendet und geschrieben: Ist ja nichts neues, aber schau Dir das mal an. Also schaut Euch das mal an:



Er hat so verdammt recht. Dieses Plastik Thema verfolgt mich ein wenig stärker, seit ich in Nizza bin, denn hier in Frankreich, ist gefühlt alles in Plastik verpackt. Es gibt zwar Plastiktonnen zur Entsorgung, aber so richtig funktioniert das nicht. Und so landet der meiste Kunststoff im normalen Müll. Außerdem wird hier in Frankreich nahezu jedes Getränk, vom heiligen Wein abgesehen, in Plastikflaschen verkauft und ratet mal wo der größte Teil der Plastikflaschen landet. Auch wenn Frankreich sich vorgenommen hat ab 2020 Plastikgeschirr und Plastikbesteck zu verbieten, so habe ich hier derzeit ein anderes Problem, das ich hoffentlich bald gelöst habe. Hier seht ihr unseren Wasserflaschen-Müll von einer Woche im Hochsommer in Nizza. Das geht natürlich überhaupt nicht. Ich arbeite derzeit daran dieses Problem zu lösen.



Solche üblen Plastikbilder habe ich aus Marokko zur genüge.





Habt Ihr solche Plastik-Landschaften auch schon gesehen? Ist schon heavy, oder? Immer wieder müssen wir uns an unsere eigene Nase fassen. Es reicht nicht wenn wir uns auf die Anderen verlassen, finde ich...

So entspannt wie diese Woche war, wird die nächste Woche nicht. Dienstag muss ich nach Deutschland, aber Ende der Woche darf ich auch wieder zurück zum blauen Himmel…

Noch einen schönen Sonntag
XOXO Tonja





  1. Hallo liebe Tonja,
    du hast vollkommen recht. Noch diese Woche habe ich mich im Büro mit meinen Kolleginnen über das Thema Plastik unterhalten und wir haben überlegt, was man als Einzelperson so tun kann, um den Plastikkonsum einzuschränken. Ich trage zum Beispiel immer einen Stoffbeutel mit mir rum und Obst und Gemüse kaufe ich im Supermarkt nur lose, wenn es denn möglich ist. Fleisch kaufe ich, wenn überhaupt, an der Fleischtheke, denn dann spare ich mir dort auch schon mal die Verpackung. Ich glaube, wenn wir alle ein kleines bisschen darauf achten, was wir kaufen und wie wir handeln, kommen wir insgesamt ein ganzes Stück weiter. Immerhin steigt das Bewusstsein für unsere Umwelt spürbar und das finde ich gut.
    Liebe Grüße, Kathy

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    1. Hallo Kathy, ja so mache ich es auch. Das erste was ich mir auf Französisch habe beibringen lassen war: Keine Tüte bitte.:-) Lg. Tonja

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